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Fotos: Roland Rossner

Deutsche Stiftung Denkmalschutz Bonn

BeethonBeethon

Foto: ProBeethovenhalle

Zweite BeethovenhalleZweite Beethovenhalle

Foto: Stadtarchiv Bonn

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Denkmalgerechte Instandsetzung und

Modernisierung der Beethovenhalle

 

Die seit Jahren vernachlässigte Beethovenhalle muss dringend saniert bzw. restauriert werden. Darüber sind sich alle einig, und der Rat der Stadt Bonn hat bereits im Jahre 2012 eine umfassende Sanierung als Mehrzweckhalle beschlossen. Im Jahre 2013 wurde dieser Beschluss konkretisiert durch einen detaillierten Plan, der Freigabe von Mitteln für die Planung und der Festlegung eines Kostenrahmens für die Sanierung bis 2016 mit 30 Mio. Euro. http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/13/1311933.pdf

Dieser Beschluss steht vor dem Hintergrund der Verantwortung, in der sich die Stadt befindet angesichts der im Jahre 2020 anstehenden Feiern zum 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven und der Situation, dass eine angedachte Alternative für den Ort der Feiern in Gestalt eines neuen Festspielhauses immer unwahrscheinlicher wird. Trotzdem herrscht Streit darüber, wie weit die Sanierung der Beethovenhalle tatsächlich gehen soll.

In letzter Zeit mehren sich aber die Stimmen, die auf eine überzeugende Sanierung der Beethovenhalle drängen. Dazu gehört z.B. die scheidende Intendantin des Beethovenfestes, Ilona Schmiel, die sich u.a. in Gesprächen mit dem General-Anzeiger Bonn (GA) geäußert hat.

"Es ist sehr dringend, einen verbindlichen Zeitplan zur anstehenden Sanierung der Beethovenhalle vorzulegen, nachdem deren Abriss abgelehnt wurde. Die Zeit läuft, wenn man ein Beethoven-Jubiläum 2020 unter optimalen Rahmenbedingungen feiern möchte...die Halle in ihrem derzeitigen Zustand ist aus vielen Gründen dafür nicht geeignet! Und ein Festspielhaus ist momentan - leider - in weiter Ferne!"
(Ilona Schmiel, Intendantin und Geschäftsführerin des Beethovenfestes, im Programmheft des Beethovenfestes 2013)

(Hervorhebungen: ProBeethovenhalle)

Die Beethovenhalle wird ja demnächst saniert...
Schmiel: ...das muss sein. Denn auch hier gilt: Es ist entschieden worden, dass sie stehen bleibt, und dann muss etwas Gutes mit ihr geschehen, verbindlich und in einem klar definierten Zeitrahmen. Die Beethovenhalle muss bis 2020 als Alternative funktionieren, wenn ein Festspielhaus zu diesem Zeitpunkt nicht zur Verfügung steht.
(Bernhard Hartmann im Gespräch mit Ilona Schmiel, GA 7.10.2013)

 

Ebenso sieht es der Chef der Telekom, René Obermann, der nicht an die Alternative Festspielhaus für die Feiern 2020 glaubt:

„So ein Festspielhaus muss sich langfristig wirtschaftlich tragen können und für Sponsoren einen Gegenwert bieten. Ich sehe das im Moment nicht.“ (GA, 13.12.2013)

 

Deutlicher noch wird sein designierter Nachfolger Timotheus Höttgen:

„Das Beethovenjubiläum 2020 kommt, ob mit oder ohne Bonner Festspielhaus….Und da macht es mir schon Sorge, dass die Sanierung der Beethovenhalle wieder einmal zum Großteil auf das Jahr 2016 verschoben wurde. Bleibt es wirklich dabei? Für mich klingt dies noch nicht nach einem klaren Zeitplan – ausgerichtet auf ein großes Ziel. Ich vermisse diesen Zeitplan und die großen Entscheidungen, die jetzt getroffen werden müssten.“ (GA 16.12.2013)

 

Der Rat der Stadt ist indes den Entscheidungen des Kulturausschusses wie des SGB (=Städt. Gebäude-Management)-Ausschusses gefolgt und hat entgegen der Empfehlungen  der Verwaltung eine beschleunigte Umsetzung der Sanierungspläne beschlossen.

http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/13/1311933AA8.pdf

Gleichzeitig wurde beschlossen, einen Projektbeirat einzurichten, der die anstehende Sanierung steuert.

http://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/13/1311933EB13.pdf

Der Verein ProBeethovenhalle wird den Fortgang des Sanierungsprozesses weiterhin aufmerksam und kritisch, und da, wo es möglich ist, auch aktiv begleiten.

Die neue Entwicklung der Festspielhausplanungen (Aufgabe des Bauplatzes Rheinaue und Rückkehr zum ursprünglich vom Rat beschlossene Platz, nämlich in Verbindung mit der denkmalgeschützten Beethovenhalle), macht die Restaurierung der Beethovenhalle erst recht nicht überflüssig, oder lässt Verzögerungen zu, denn das Konzept kann nur im Zusammenhang funktionieren. Der Kulturausschuss der Stadt hat am 13.2. 14 deshalb die Verwaltung wiederum auf einen beschleunigten Zeitplan für die Restaurierung gedrängt.

Seit dem 1. März steht der Zeitplan, der Ausschreibungstext für den General-Architekten ist veröffentlicht. Desgleichen steht nun auch das Umfeld der Beethovenhalle, gestaltet vom Landschaftsarchitekten Raderschall, unter Denkmalschutz. Dazu lag auf Anregung von ProBeethovenhalle seit 2011 ein Antrag auf Unterschutzstellung des Landeskonservators bei der Stadt Bonn. Dieser Antrag wurde endlich am 11. März 2014 im Zuge der neuen Planungen durch die Stadt umgesetzt.

Für das Gelände der Beethovenhalle und den neu zu bauenden Konzertsaal nach den Vorstellungen der Post DHL ist nun am 27.3.14 ein gemeinsamer Bebauungsplan für beide Bereiche beschlossen worden. Die Ratsvorlage dazu findet sich unter folgender Adresse; Ratsvorlage 27.3.14.

Der aktuelle Stand der Planungen zum Beethoven-Campus vom 7. Juni 2014

Inzwischen gibt es einen Generalplaner für die Sanierung. Dies ist das Architekturbüro Nieto y Sobejano aus Berlin. Dazu ist ein "Runder Tisch" eingerichtet worden, an dem die Nutzer und alle, die mit dem denkmalgeschützten Gebäude bzw. Gelände zu tun haben bzw. sich für es einsetzen, sich eingagieren. Hier kann auch der Verein ProBeethovenhalle seine Vorstellungen zur Zukunft der Bürgerhalle einbringen.

Die Vor-Planungen zu einer denkmalgerechten Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle sind inzwischen abgeschlossen und wurden Ende April 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt. Am 29.4.15 hat in einer gemeinsamen Sitzung des SGB, -des Kultur-, des UA Denkmalschutz und des Bezirksausschusses Bonn die überwältigende Mehrheit der Stadtverordneten für eine umfassende und denkmalgerechte Sanierung der Halle plädiert. Der Bericht des GA hier. In seiner Sitzung am 7. Mai 2015 hat der Rat der Stadt die Planungen bestätigt und die Fortsetzung der Sanierungsanstrengungen beschlossen, um den Zeitplan bis zum Jahr 2020 mit den Feiern zu Beethovens 250. Geburtstag einhalten zu können.

Nach dem Ende der Festspielhausplanungen, das mit dem Ausstieg der Post aus dem Projekt am 17. Juni 2015 gekommen ist, ist die Aufgabe der denkmalgerechten Intandsetzung und Modernisierung der Halle umso dringender geworden. Inzwischen ist ein Projektbeirat "Sanierung Beethovenhalle" eingerichtet worden, in dem auch der Verein ProBeethovenhalle vertreten ist. Am 10. Dezember 2015 hat der Stadtrat endgültig entschieden, die Sanierung der Beethovenhalle mit einem Finanzrahmen von 50 Mio € in den Jahren 2016 bis 2018 durchzuführen. Weitere Maßnahmen sind abhängig gemacht worden vom finanziellen Engagement der Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt für ihre Beethovenhalle. Dazu gehört insbesondere der Umbau des Studios als Probenraum für das Beethovenorchester Bonn (BOB). Diesen Beschluss hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 25.2.16 nachgeholt, nachdem die Sparkasse KölnBonn dafür 5 Mio € zur Verfügung gestellt hat.

Am 7. April hat der Rat der Stadt mit der mit deutlicher Mehrheit gefassten erneuten Beschlussfassung zum Umbau des Studios endgültig den Weg frei gemacht für die anstehenden Arbeiten für eine denkmalgerechte Instandsetzung und Modernisierung der Beethovenhalle. Diese werden beginnen nach dem Beethovenfest 2016 und - nach Plan - enden vor dem Beethovenfest 2018. Wir wünschen dazu gutes Gelingen!

 

Die Beethovenhalle wird die zentrale Spielstätte für das Beethoven-Jubiläum im Jahr 2020, in dem sich Ludwig van Beethovens Geburtstag zum 250. Mal jährt. Unter anderem dafür muss die Beethovenhalle umfangreich saniert und modernisiert werden. Die Sanierungsarbeiten werden nach dem Beethovenfest 2016 im Oktober 2016 beginnen und sollen im Sommer 2018 abgeschlossen sein. In diesem Zeitraum steht die Beethovenhalle nicht zur Verfügung.

In Kooperation mit der Bundesstadt Bonn sammeln die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und der Verein ProBeethovenhalle e.V. Spenden für einige ergänzende Maßnahmen im Rahmen der Sanierung, die bislang nicht finanziert sind. Weitere Infos und Spendenmöglichkeit unter:                                              www.rettet-die-beethovenhalle.de und www.unsere-beethovenhalle.eu

Stand: Dezember 2016 Hin